Shoshana Zuboff - Überwachungskapitalismus

Im Zeitalter des Überwachungskapitalismus

Emp­feh­lung zum Werk von Shosha­na Zuboff “Im Zeit­al­ter des Über­wa­chungs­ka­pi­ta­lis­mus” für alle Ver­tre­ter des zel­lu­la­ren Ansat­zes im Ener­gie­sys­tem als Denk­an­satz zur mög­li­chen Über­trag­bar­keit auf das Informationssystem.

[amazon_link asins=‘359350930X’ template=‘ProductAd’ store=‘fwknet’ marketplace=‘DE’ link_id=‘9d51ce7f-cefa-11e8-92f8-d10afdb645c2’]“Die Mensch­heit steht am Schei­de­weg für eine mensch­li­che Zukunft, sagt die Har­vard-Öko­no­min Shosha­na Zuboff. Bekommt die Poli­titk die wach­sen­de Macht von Goog­le, Face­book und Co. in den Griff?
Oder über­las­sen wir uns der ver­bor­ge­nen Logik des Über­wa­chungs­ka­pi­ta­lis­mus? Wie reagie­ren wir auf die neu­en Metho­den der Ver­hal­tens­aus­wer­tung und ‑mani­pu­la­ti­on, die unse­re Auto­no­mie bedrohen?

Shosha­na Zuboff beschreibt die ökno­no­mi­sche, sozia­le und indi­vi­du­el­le Bedeu­tung der bei­spiel­lo­sen Ver­än­de­rung, die wir erle­ben. Sie zeich­net ein Bild der neu­en Märk­te, auf denen Men­schen nur noch Quel­le eines kos­ten­lo­sen Roh­stoffs sind – Lie­fe­ran­ten von Ver­hal­tens­da­ten. Noch haben wir es in der Hand, wie das nächs­te Kapi­tel des Kapi­ta­lis­mus aus­se­hen wird. Meis­tern wir das Digi­ta­le oder sind wir sei­ne Skla­ven? Es ist unse­re Entscheidung!”

Cover­text zum Werk von Shosha­na Zuboff — Das Zeit­al­ter des Überwachungskapitalismus

Shosha­na Zuboff ist die wah­re Pro­phe­tin des Informationszeitalters”
Finan­cial Times

Eine der hell­sich­tigs­ten Vor­den­ke­rin­nen des World Web Web”
3sat Kul­tur­zeit

Auszüge aus Shoshana Zuboffs “Das Zeitalter des Überwachungskapitalismus”:

“Im Jah­re 2008 arbei­te­te eine Grup­pe von Infor­ma­ti­kern und IT-Inge­nieu­ren an einem Pro­jekt unter dem Titel „Awa­re Home“. Mit einer gro­ßen Anzahl kon­text­sen­si­ti­ver Sen­so­ren kam es zu einer star­ken Inter­ak­ti­on zwi­schen Bewoh­ner und Gebäude.
In die­sem Pro­jekt war es als Arbeits­hy­po­the­se selbst­ver­ständ­lich, dass die Rech­te an dem neu­en Wis­sen und die Macht, die­ses lebens­ver­bes­sernd ein­zu­set­zen, aus­schließ­lich den Haus­be­woh­nern zustan­den. Drit­tens sah das Team das „bewuss­te Zuhau­se“ bei aller digi­ta­len Hexe­rei als moder­ne Inkar­na­ti­on der tra­di­tio­nel­len Vor­stel­lung eines „Heims“: als Zufluchts­ort für die, die inner­halb sei­ner Mau­ern wohnen.
Inzwi­schen leh­ren uns Face­book, Ale­xa, Goog­le, Nest-Sen­so­ren an der Hei­zung Ande­res. Gerä­te sind nicht nutz­bar, wenn man nicht hun­der­te Sei­ten an Nut­zungs­be­din­gun­gen zustimmt, die ver­lan­gen, dass man die eige­nen Daten für einen exter­nen Daten­ver­wer­ter frei­gibt. Mit ande­ren Wor­ten: Die Annah­men des Awa­re-Home-Teams waren 2018 vom Win­de ver­weht. Wo sind sie geblie­ben? Was war das für ein Wind?
Im Jah­re 2000 ging die Visi­on ganz selbst­ver­ständ­lich von einer kom­pro­miss­lo­sen Zusa­ge an die Inti­mi­tät der per­sön­li­chen Erfah­rung aus. Die Per­son hät­te sowohl den allei­ni­gen Zugang zu dem aus sol­chen Daten gewon­ne­nen Wis­sen als auch das allei­ni­ge Recht, dar­über zu ent­schei­den, was mit die­sem Wis­sen geschieht. 
Heu­te ist die­ses Recht auf Pri­vat­sphä­re, Wis­sen und sei­ne Anwen­dung Opfer eines küh­nen Markt­aben­teu­ers gewor­den, des­sen Motor die ein­sei­ti­gen Ansprü­che auf ande­rer Men­schen Erfah­run­gen und das aus ihnen gewon­ne­ne Wis­sen sind.
Was bedeu­tet die Ver­fins­te­rung des digi­ta­len Trau­mes und des­sen rapi­de Muta­ti­on zu einem ganz und gar neu­en gefrä­ßi­gen kom­mer­zi­ell ori­en­tier­ten Pro­jekt Über­wa­chungs­ka­pi­ta­lis­mus für uns, für unse­re Kin­der und für die Mög­lich­keit einer Zukunft des Men­schen in einer ver­netz­ten Welt?”

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