Gedeihen durch Inspiration und Innovation

Wie kann Versagen gegenüber nachfolgenden Generationen verhindert werden?

Gedeihen durch Inspiration und Innovation
Gedeihen durch Inspiration und Innovation copyright 2019 by Andreas Kießling

Chancen zum Gedeihen durch Inspiration und Innovation

Men­schen lei­den, Men­schen ster­ben, unse­re Öko­sys­te­me bre­chen zusam­men, wir ste­hen am Anfang eines Mas­sen­ster­bens”, sag­te Kli­ma­ak­ti­vis­tin Gre­ta Thun­berg auf dem Kli­ma­gip­fel in New York. “Und alles, wor­über ihr spre­chen könnt, ist Geld.”

Gre­ta Thun­berg kri­ti­siert zu Recht in sehr emo­tio­na­ler Wei­se das hohe Maß an Unver­ant­wort­lich­keit beim wirt­schaft­li­chen Han­deln auf unse­rem Pla­ne­ten. Der Kli­ma­wan­del bedroht nicht die Erde und auch nicht unbe­dingt das nack­te Über­le­ben eines Teils der Mensch­heit. Aber der Wan­del gefähr­det mit Sicher­heit die Errun­gen­schaf­ten unse­res gesell­schaft­li­chen Zusam­men­wir­kens. Es droht der Kol­laps der moder­nen Indus­trie­ge­sell­schaft und damit ein Rück­fall in dunk­le Zei­ten der Zivi­li­sa­ti­on.

Ange­sichts die­ser Gefah­ren immer wie­der die Prio­ri­tät heu­ti­gen Wirt­schafts­kreis­läu­fen und der Stei­ge­rung des Geld­ver­mö­gens zu geben, ist nicht nur unver­ant­wort­lich. Die­ses Ver­hal­ten ist ego­is­tisch und stellt eine völ­li­ge Miß­ach­tung der Inter­es­sen nach­fol­gen­der Genera­tio­nen dar.

Poli­tik spricht von Kom­pro­mis­sen und der Erhal­tung von Arbeits­plät­zen, wobei sie gleich­zei­tig den Ver­lust von Arbeits­plät­zen in Zukunfts­bran­chen taten­los zur Kennt­nis nimmt. Aber wenn mit Mini­mal­hand­lun­gen nicht das Not­wen­di­ge getan wird, ver­sagt die Eli­te die­ser Gesell­schaft.

Die­sen Betrach­tun­gen soll nun ein wei­te­rer Gedan­ke hin­zu­ge­fügt wer­den. Eine psy­cho­lo­gi­sche Tat­sa­che ist es, dass Men­schen vor star­ken Ver­än­de­run­gen Angst ver­spü­ren. Vor­ran­gig möch­ten sie, dass bekann­te Lebens­um­stän­de erhal­ten blei­ben und kein Ver­lust ent­steht. Sie glau­ben nicht so leicht den Ver­spre­chun­gen neu­er Mög­lich­kei­ten. Die Akzep­tanz für Ver­än­de­rungs­pro­zes­se benö­tigt damit einen inten­si­ven Pro­zess der Ein­be­zie­hung aller Men­schen in die Dis­kus­si­on neu­er Wege und Chan­cen. Die­se Chan­cen erge­ben sich dabei oft aus der Fokus­sie­rung auf per­sön­li­che, loka­le und regio­na­le Lebens­um­stän­de. Hier sind Mög­lich­kei­ten oft leich­ter ver­ständ­lich zu machen. Wir suchen die Chan­cen zum Wachs­tum oder bes­ser aus­ge­drückt zum Gedei­hen durch Inspi­ra­ti­on und Inno­va­ti­on.

 

Beteiligung an lokaler und regionaler Gestaltung von Nachhaltigkeit

Es ist also not­wen­dig, in Betei­li­gungs­pro­zes­sen zu erar­bei­ten und begreif­bar zu machen, wie aus Pro­ble­men neue Chan­cen erwach­sen. Die grund­le­gen­de Erkennt­nis zur Ergrei­fung die­ser Mög­lich­kei­ten ist aus Stu­di­en bekannt. Die jewei­li­gen Poten­tia­le sind aber auf­grund loka­ler, regio­na­ler Umfel­der zu unter­su­chen und in Stand­ort­kon­zep­te nach­hal­ti­ger Ent­wick­lung und Ener­gie­an­ge­bo­te zu über­füh­ren. Dazu gilt es, sich mit dem Begriff des nach­hal­ti­gen Wachs­tums aus­ein­an­der zu set­zen.

Im Kern wird mit dem Begriff Nach­hal­tig­keit das Hand­lungs­prin­zip zur Res­sour­cen-Nut­zung beschrie­ben. Dabei soll eine dau­er­haf­te Bedürf­nis­be­frie­di­gung durch die Bewah­rung der natür­li­chen Rege­ne­ra­ti­ons­fä­hig­keit der betei­lig­ten Sys­te­me (ins­be­son­de­re Lebe­we­sen und Öko­sys­te­me) gewähr­leis­tet wer­den. [Sei­te „Nach­hal­tig­keit“, In: Wiki­pe­dia, 06.10.2019]. Die Defi­ni­ti­on deu­tet dar­auf hin, dass hier­mit eher Dyna­mik als Sta­tik beschrie­ben wird. Die Ent­wick­lung der Lebens­räu­me und damit der dar­in ein­ge­bet­te­ten Ener­gie­sys­te­me ist ein dyna­mi­scher Pro­zess der Ver­än­de­rung, der die Sys­tem­wand­lung beinhal­tet.

Der Erhalt des Lebens erfor­dert aber auch eine gewis­se Sta­bi­li­tät des Sys­tems und sei­ner wesent­li­chen Eigen­schaf­ten. Zur Ent­wick­lung des Lebens wer­den die Sys­tem­res­sour­cen der jewei­li­gen Lebens­räu­me benö­tigt. Um die not­wen­di­ge Sta­bi­li­tät des Sys­tems zu sichern, ist zwin­gend des­sen Rege­ne­ra­ti­ons­fä­hig­keit zu gewähr­leis­ten. Die­se ergibt sich auf Grund­la­ge inter­ner Pro­zess­ge­schwin­dig­kei­ten und auf Basis des Aus­tau­sches mit der exter­nen Sys­tem­um­ge­bung durch Zuflüs­se und Abflüs­se. Die­ses fra­gi­le, meta­sta­bi­le Gleich­ge­wicht wur­de durch die über­mä­ßi­ge Nut­zung unse­rer fos­si­len Res­sour­cen sowie der natür­li­chen Ange­bo­te unse­rer Lebens­räu­me gestört.

In die­sem kom­ple­xen Umfeld bewegt sich der Kern der Nach­hal­tig­keits­dis­kus­sio­nen und die Suche nach dem Gedei­hen durch Inspi­ra­ti­on und Inno­va­ti­on.

 

Bedeutet Nachhaltigkeit Verzicht?

Was ist dar­aus für das zukünf­ti­ge Han­deln der Men­schen im jewei­li­gen Lebens­um­feld zu schlie­ßen?

Kea­nu Ree­ves kün­dig­te im Film „Der Tag, an dem die Erde still­stand“ das Ende der Ent­wick­lung mit den Wor­ten an: „Ihr wer­det für eure Art zu leben einen hohen Preis zah­len“. Er erhielt die Ant­wort: „Aber wir kön­nen uns ändern und eine gerech­te Welt auf­bau­en. Kurz vor dem Abgrund ent­wi­ckeln wir uns wei­ter.“ Wie soll­te die­se Ver­än­de­rung aber aus­se­hen?

In Deutsch­land wer­den die meis­ten Men­schen der Erkennt­nis zustim­men, dass wir  unse­re Lebens­wei­se ver­än­dern müs­sen, um dem Kli­ma­wan­del zu begeg­nen. Über den Weg besteht aber kei­ne Einig­keit. Auf der einen Sei­te ste­hen Vor­schlä­ge für mehr Ver­zicht, für Ver­bo­te und den Über­gang in ein wachs­tums­lo­ses Wirt­schafts­sys­tem. Dem ste­hen Ent­wür­fe für ein nach­hal­ti­ges Wachs­tum gegen­über. Sie ver­trau­en den Fähig­kei­ten der Mensch­heit, um Gedei­hen durch Inspi­ra­ti­on und Inno­va­ti­on zu gestal­ten.

Die Ver­zichts­dis­kus­si­on basiert auf der Erkennt­nis, dass die Mensch­heit in den letz­ten zwei Jahr­hun­der­ten  dem Öko­sys­tem der Erde gescha­det hat. Wir ver­brau­chen die über Jahr­mil­lio­nen ent­stan­de­nen Res­sour­cen wie Koh­le, Öl und Gas inner­halb weni­ger Jahr­hun­der­te. Noch deut­li­cher wird das mensch­li­che Han­deln ange­sichts der fol­gen­den Tat­sa­che. Selbst die inner­halb eines Jah­res nach­wach­sen­den Res­sour­cen wer­den inzwi­schen inner­halb von sie­ben Mona­ten eines Jah­res ver­braucht. Bald benö­tigt die Mensch­heit zwei Erden für ihren unstill­bar wach­sen­den Bedarf. Wir betä­ti­gen uns auf dem Pla­ne­ten Erde qua­si als „Schäd­ling“. Damit geht es um unse­ren Wil­len, weni­ger schäd­lich zu sein.

Bei nähe­rer Betrach­tung nut­zen die füh­ren­den Indus­trie­län­der sowie wach­sen­de Natio­nen wie Chi­na den größ­ten Teil der Res­sour­cen.  Eine Ver­zichts­dis­kus­si­on wür­de einer­seits for­dern, dass die füh­ren­den Indus­trie­län­der die wei­te­re Ent­wick­lung begren­zen. Auf der ande­ren Sei­te ver­bie­tet aber ein der­ar­ti­ger Ansatz in sei­ner Kon­se­quenz dem größ­ten Teil der Mensch­heit in weni­ger ent­wi­ckel­ten Regio­nen, ihren gerech­ten Anteil am Wohl­stand einer Min­der­heit ein­zu­for­den.

 

Gestaltung neuer nachhaltiger Handlungsräume mit Innovation und Inspiration

Soll Unge­rech­tig­keit nicht zemen­tiert und das Wachs­tum der gesam­ten Mensch­heit ermög­licht wer­den, bleibt nur der Weg des nach­hal­ti­gen Wachs­tums.

Pro­fes­sor Leu­ke­feld plä­diert hier­zu für einen neu­en Ansatz: „Es geht nicht mehr um weni­ger schäd­lich, son­dern um nütz­lich, was letzt­lich eine neue indus­tri­el­le Revo­lu­ti­on bedeu­tet, weil es sämt­li­che Her­stel­lungs­pro­zes­se in sinn­volls­ter Wei­se auf den Prüf­stand stellt. Dabei geht es dar­um, alles Ver­brauch­te zurück in den Res­sour­cen­kreis­lauf zu geben. Dies bewirkt den Wan­del vom schäd­li­chen Wir­ken zum nütz­li­chen Han­deln.“

Dabei lohnt es sich, das Zusam­men­spiel aller Lebens­for­men im Öko­sys­tem anzu­schau­en. Das Gedei­hen und Ver­ge­hen von Leben basiert auf geschlos­se­nen Stoff­kreis­läu­fen. Plan­zen gedei­hen in einem Umfang, wie es die Bedin­gun­gen der Umge­bung erlau­ben. In einem dyna­mi­schen Pro­zess deh­nen sie sich aus und zie­hen sich ent­spre­chend den Umwelt­be­din­gun­gen zurück. Das Gedei­hen basiert auf dem Gleich­ge­wicht zwi­schen zuflie­ßen­dem Ange­bot und Nut­zung von Res­sour­cen.

Ent­spre­chend kann die mensch­li­che Gesell­schaft lang­fris­tig nur bei Erhal­tung die­ses Gleich­ge­wich­tes gedei­hen. Even­tu­ell soll­ten wir den Begriff der Nach­hal­tig­keit durch den Begriff Gedei­hen erset­zen. Dies beschreibt eher, wor­um es den Men­schen bei der Ent­wick­lung der Zivi­li­sa­ti­on geht. Allen Lebens­for­men ist das Bestre­ben zum gedeih­li­chen Wachs­tum imma­nent. Gleich­zei­tig legt ein Wachs­tum, das die Gren­zen der mög­li­chen Zuflüs­se an Res­sour­cen über­schrei­tet, die Grund­la­ge für den Unter­gang von Lebens­for­men.

Inso­fern gibt es zwei Mög­lich­kei­ten, die Über­schrei­tung der Res­sour­cen­gren­zen zu been­den.

Die ers­te Lösung besteht im Ver­zicht. Ange­sichts der in vie­len Tei­len der Welt herr­schen­den Armut ist die­ser Weg zynisch. Alle Regio­nen der Welt haben das Recht, ihren Anteil am Wohl­stand ein­zu­for­dern.

Der zwei­te Weg folgt dem Gedei­hen durch Inspi­ra­ti­on und Inno­va­ti­on, um Wachs­tum bei gerin­ge­rem oder effek­ti­ve­rem Res­sour­cen­ein­satz zu ermög­li­chen, aber auch bei­spiel­wei­se durch Raum­fahrt die Mög­lich­kei­ten zum Über­schrei­ten aktu­el­ler Res­sour­cen­gren­zen zu suchen. Es stellt sich die Fra­ge, wie ein nach­hal­ti­ges Wachs­tum erreicht wer­den kann.

 

Geschäftsmodelle für den Wandel zum nachhaltigen Wachstum

Das neue Zen­trum für Kli­ma­schutz der Bos­ton Con­sul­ting Group stellt fest, dass schnel­le Fort­schrit­te bei koh­len­stoff­ar­men Tech­no­lo­gi­en einen kla­ren Geschäfts­vor­teil für ehr­gei­zi­ge Anstren­gun­gen zur Redu­zie­rung des CO2-Aus­sto­ßes schaf­fen. Geschäfts­mo­del­le bei der Gestal­tung eines nach­hal­ti­gen Wachs­tums haben längst ihre Wirt­schaft­lich­keit bewie­sen.

Die gute Nach­richt ist, dass dra­ma­ti­sche Emis­si­ons­re­du­zie­run­gen nicht nur mög­lich sind, son­dern auch wirt­schaft­lich sinn­voll sind.”, sag­te Michel Fré­deau, Glo­bal Lea­der for Cli­ma­te & Envi­ron­ment bei BCG und Co-Autor einer Publi­ka­ti­on zu Geschäfts­mo­del­len im Rah­men des Kli­ma­schut­zes.

Laut BCG-For­schung kön­nen die meis­ten Län­der bereits rund 80% ihrer Pari­ser 2°C‑Beiträge erfül­len, ohne auf neue oder uner­prob­te Tech­no­lo­gi­en zurück­zu­grei­fen. Infol­ge­des­sen dürf­ten die wirt­schaft­li­chen Aus­wir­kun­gen aggres­si­ver CO2-Reduk­tio­nen für vie­le ein­zel­ne Län­der ent­we­der posi­tiv oder nur leicht nega­tiv sein (rund ±1% des natio­na­len BIP im Jahr 2050).

An die­ser Stel­le kann kei­ne erschöp­fen­de Betrach­tung zu den wirt­schaft­li­chen Chan­cen geführt wer­den. Aber auf ent­spre­chen­de Bei­spie­le soll abschlie­ßend ver­wie­sen wer­den.

Die Fort­schrit­te bei Tech­no­lo­gi­en zum Design auf mole­ku­la­rer Ebe­ne erlau­ben den Ein­satz völ­lig neu­er Aus­gangs­ma­te­ria­li­en sowie die weit­ge­hend abfall­freie Pro­duk­ti­on. Dazu gehö­ren ins­be­son­de­re Metho­den der Nano­bio­tech­no­lo­gie sowie des 3D-Drucks. Die­se Metho­den ver­bes­sern auch die Umwelt­ver­träg­lich­keit bei­spiels­wei­se der Pro­duk­ti­on von Bat­te­ri­en und der Mate­ria­li­en für Solar­ener­gie­mo­du­le. Gleich­zei­tig ist die Nut­zung erneu­er­ba­rer Ener­gi­en längst der Wirt­schaft­lich­keit von Koh­le- und Kern­kraft­wer­ken über­le­gen.

Erneu­er­ba­re Ener­gi­en sowie der Ein­satz neu­er Tech­no­lo­gi­en und Mate­ria­li­en zur Meer­was­ser­ent­sal­zung kön­nen umwelt­ver­träg­lich der Was­ser­knapp­heit in vie­len Regio­nen begeg­nen.

Neue Ver­fah­ren zum Anbau von Lebens­mit­teln in mehr­ge­schos­si­gen Gebäu­den durch Hydro­kul­tu­ren begeg­nen der Nah­rungs­knapp­heit und der Über­wirt­schaf­tung land­wirt­schaft­li­cher Flä­chen. Der hier­für benö­tig­te hohe Ener­gie­be­darf ist wie­der­um durch Erneu­er­ba­re Ener­gi­en zu decken.

Der Über­gang vom öl- und gas­ge­trie­be­nen Trans­port­sys­tem zur Was­ser­stoff­in­fra­struk­tur für Flü­ge, Schiff­fahrt und Schwer­trans­por­te ermög­licht ein qua­si unbe­grenz­tes Ange­bot von Roh­stof­fen im Ver­kehrs­sek­tor. Vor­aus­set­zung hier­für ist natür­lich eben­so der Ein­satz erneu­er­ba­rer Ener­gi­en zur Gewin­nung von Was­ser­stoff.

 

Prinzip Hoffnung

Die genann­ten Bei­spie­le sind sicher­lich nicht erschöp­fend. Aber sie zei­gen die Mög­lich­kei­ten zum Gedei­hen durch Inspi­ra­ti­on und Inno­va­ti­on. Auch der aktu­ell statt­fin­den­de, erneu­te Auf­bruch der Mensch­heit in das Welt­all dehnt die Gren­zen des Gedei­hens aus.

Ein nach­hal­ti­ges Wirt­schafts­wachs­tum ist mög­lich und heu­te schon an vie­len Stel­len wirt­schaft­lich. Es erfor­dert aber das Ver­trau­en in Inspi­ra­ti­on und Inno­va­ti­on.

Das Behar­ren auf bekann­ten Lösun­gen und Funk­ti­ons­wei­sen der Gesell­schaft wird uns schnell die Gren­zen des Wachs­tums auf­zei­gen. Dann wür­den die exter­nen Zwän­ge den Ver­zicht erzwin­gen, ohne dass uns Optio­nen blei­ben.

Die wei­te­re Ent­wick­lung der Mensch­heit kann nur auf dem Gedei­hen durch Inspi­ra­ti­on und Inno­va­ti­on beru­hen. Dazu sind die Chan­cen der­ar­ti­ger Ver­än­de­run­gen durch Fokus­sie­rung auf regio­na­le Mög­lich­kei­ten und damit zu Betei­li­gung und per­sön­li­chem Nut­zen zu beför­dern. Auf die­sem Wege wird den Men­schen auch die Angst vor Ver­än­de­run­gen genom­men.

Nur so lässt sich unser Ver­sa­gen gegen­über den nach­fol­gen­den Genera­tio­nen ver­hin­dern.

 

Andre­as Kieß­ling, Lei­men, 06. Okto­ber 2019

Andreas Kießling
Über Andreas Kießling 54 Artikel
Andreas Kießling hat in Dresden Physik studiert und lebt im Raum Heidelberg. Er beteiligt sich als Freiberufler und Autor an der Gestaltung nachhaltiger Lebensräume und zugehöriger Energiekreisläufe. Dies betrifft Themen zu erneuerbaren und dezentral organisierten Energien. Veröffentlichungen als auch die Aktivitäten zur Beratung, zum Projektmanagement und zur Lehre dienen der Gestaltung von Energietechnologie, Energiepolitik und Energieökonomie mit regionalen und lokalen Chancen der Raumentwicklung in einer globalisierten Welt.

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