Energie zyklisch denken

Energiekreisläufe in autonomen Energiezellen

Literaturquelle: Buch Energie zyklisch denken (Andreas Kießling und Gunnar Hartmann)
Energie zyklisch denken Copyright by Andreas Kießling & Gunnar Hartmann

Energie zyklisch denken

Titel

Ener­gie zyklisch den­ken

Institution

kei­ne

Autoren

Kieß­ling, Andre­as und Hart­mann, Gun­nar

Editoren

Kieß­ling, Vere­na

Herausgeber

Kieß­ling, Andre­as

Verlag

Kieß­ling, Andre­as im Selbst­ver­lag

Medientyp

Sach­buch

Format

eBook

Seiten

119 Sei­ten

Sprache

deutsch

Erscheinungsjahr

2013

Datum

ohne

DOI

ohne

ISBN / ASIN

ASIN: B00O7UK1PI

Art der Ressource

offen

Rechte

offen

Dateilink

offen

Schlüsselwörter

Ener­gie, Nach­hal­tig­keit, Dezen­tra­li­tät

Weitere Einführung zur Literaturquelle

Veränderungsprozesse

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Obwohl die Ener­gie­wen­de in ers­ter Linie einen gro­ßen und noch nie dage­we­se­nen Pro­zess der Umge­stal­tung ein­lei­tet, ver­birgt sich hin­ter die­ser sicht­ba­ren Ver­än­de­rung der Land­schaf­ten und Städ­te ein womög­lich noch grö­ße­rer unsicht­ba­rer Pro­zess des Umler­nens. Die als gene­rell sicher geglaub­ten Lösungs­an­sät­ze stel­len sich nun als die eigent­li­chen Pro­ble­me her­aus. Bestehen­de Theo­ri­en und Werk­zeu­ge als auch Wer­te wer­den all­mäh­lich aus­ge­wech­selt. Hier­ar­chi­en gera­ten ins Wan­ken. Oppo­si­tio­nen wei­chen sich auf. Der umwelt­schüt­zen­de Akti­vist wird zum öko­lo­gisch den­ken­den Öko­nom. Der Exper­te wird Teil eines fach­über­grei­fen­den Teams. Eine mul­ti­ple Autoren­schaft ver­än­dert nun ste­tig sowohl ihre Spra­che als auch die ver­wen­de­ten Begriff­lich­kei­ten. Das Inter­net der Din­ge ermög­licht neue For­men und Räu­me der Gemein­schaft und Kom­mu­ni­ka­ti­on. Untrenn­bar neh­men wir bis­her geglaub­te tech­ni­sche Her­aus­for­de­run­gen als sozia­le Chan­cen wahr. Alles bewegt sich.

 

Chancen aufkommender Unordnung

Trotz die­ser Unord­nung soll­ten wir opti­mis­tisch gestimmt das neue Zeit­al­ter betre­ten. Anstatt um Stand­or­te und limi­tier­te Roh­stof­fe zu rin­gen, ergrün­den wir fort­an stand­ort­spe­zi­fisch die schier end­lo­sen Mög­lich­kei­ten erneu­er­ba­rer Ener­gi­en. Eine Welt der Viel­falt und Unter­schie­de ent­fal­tet sich. Die Dif­fe­ren­zen neh­men zu. Basie­rend auf einer Kom­mu­ni­ka­ti­on nicht nur zwi­schen Men­schen, son­dern vor allem zwi­schen Mensch und Umwelt, ver­langt die­se Welt nach mul­ti­plen Über­set­zern.

Mit Hil­fe die­ses Buches, so hof­fen wir, soll einem brei­te­ren Publi­kum, vor allem jenen, die Gestal­tungs­pro­zes­se initi­ie­ren, koor­di­nie­ren oder an ihnen betei­ligt sind, ein zykli­sches Den­ken im Ener­gie­or­ga­nis­mus zugäng­lich gemacht wer­den. Jenes Den­ken trach­tet nach lang­fris­ti­gen Gestal­tungs­stra­te­gi­en. Sowohl die Gegen­stän­de als auch die Kon­se­quen­zen, die sich aus der Gestal­tung und den dazu erfor­der­li­chen Pro­zes­sen erge­ben, sind fort­an über ihre eigent­li­che Lebens­dau­er hin­aus zu erfas­sen. Das vor­lie­gen­de Buch lie­fert somit kei­ne Road­map und ist auch nicht als Hand­buch der erneu­er­ba­ren Ener­gi­en zu ver­ste­hen. Ganz im Gegen­teil. Die­ses Buch for­dert uns auf, sich von der so sehr gelieb­ten Fik­ti­on, den einen Lösungs­an­satz zu fin­den, ein für alle Mal zu ver­ab­schie­den.

Zitierform

Kieß­ling, Andre­as (Hrsg.).; Hart­mann, Gun­nar (2013). Ener­gie zyklisch den­ken. Etwa 130 S., E-Book (Ama­zon). Lei­men. 01.10.2013. ISBN 978–3-00–047441-5.

Andreas Kießling
Über Andreas Kießling 42 Artikel
Andreas Kießling hat in Dresden Physik studiert und lebt im Raum Heidelberg. Er beteiligt sich als Freiberufler und Autor an der Gestaltung nachhaltiger Lebensräume und zugehöriger Energiekreisläufe. Dies betrifft Themen zu erneuerbaren und dezentral organisierten Energien. Veröffentlichungen als auch die Aktivitäten zur Beratung, zum Projektmanagement und zur Lehre dienen der Gestaltung von Energietechnologie, Energiepolitik und Energieökonomie mit regionalen und lokalen Chancen der Raumentwicklung in einer globalisierten Welt.

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